Ein grosser Batteriespeicher kann Strom dann verfügbar machen, wenn er wirtschaftlich am wertvollsten ist, und eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten bei Kostensteuerung und Vermarktung. (Foto: Helion Energy)
Technologie
28.4.2026 | NZZ Story Lab
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Wie Stromspeicher Kosten senken und neue Erträge schaffen
Battery Energy Storage Systems verändern den Umgang mit Strom: Unternehmen können Energie speichern, vermarkten und gezielt einsetzen. Daraus entstehen tiefere Kosten, mehr Planungssicherheit und neue Ertragsquellen.
Energie war in vielen Unternehmen lange ein fixer Aufwandposten. Heute wird sie immer mehr zu einer Grösse, die sich aktiv steuern lässt. Genau darin liegt die wirtschaftliche Attraktivität von grossen Stromspeichern, sogenannten Battery Energy Storage Systems (BESS). Sie helfen dabei, den Strom dann zu nutzen, wenn er finanziell am wertvollsten ist. Das entlastet die Rechnung, erhöht die Planbarkeit und macht die bestehende Infrastruktur produktiver. Wer den Strombezug zeitlich besser steuern kann, gewinnt mehr Kontrolle über einen Kostenblock, der in vielen Betrieben spürbar an Bedeutung gewonnen hat. BESS haben damit einen direkten Einfluss auf das Ergebnis, die Liquidität und die Investitionsqualität. Aus einem klassischen Verbrauchsthema wird ein Bereich, in dem sich operative Entlastung und unternehmerischer Mehrwert verbinden. Gerade in Zeiten volatiler Preise und wachsender Elektrifizierung kann dieser Hebel rasch an strategischer Bedeutung gewinnen.
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Stromspeicher in KMU (blau) senken Kosten und generieren Erlöse. Stromspeicher im Energiemarkt (orange) erzielen unabhängig davon Erträge. (Visualisierung: Matthias von Lonski)
Am unmittelbarsten zeigt sich der Nutzen im Alltag eines Unternehmens. Er beruht auf drei Elementen. Erstens sinken die Stromkosten. Ein BESS speichert Energie, wenn sie günstig verfügbar ist, unabhängig davon, ob sie aus dem Stromnetz oder aus einer eigenen Solaranlage stammt. Später steht dieser Strom dann zur Verfügung, wenn der Bedarf steigt oder der Netzbezug teurer wird.
Gleichzeitig lassen sich Lastspitzen glätten, die viele Stromrechnungen überproportional verteuern, was häufig unbekannt ist oder zu wenig beachtet wird. So werden Netzbezug und Energiekosten nachhaltig gesenkt. Zweitens entstehen Erlöse aus der Überschussvermarktung. Strom, der im Unternehmen nicht benötigt wird, muss nicht einfach zu Standardkonditionen eingespeist werden, sondern kann gezielt vermarktet werden. Dabei handelt es sich um eine automatische Vermarktung über exklusive Kanäle mit marktorientierten Erlösen.
Tiefere Kosten im laufenden Betrieb
Drittens entsteht zusätzlicher Ertrag aus der Flexibilitätsvermarktung. Dabei wird die verfügbare Speicher- und Lastflexibilität am Energiemarkt genutzt. Etwa durch Zahlungen für bereitgestellte und abgerufene Kapazitäten sowie durch zusätzliche Erlöse aus Swissgrid-Services und dynamischen Tarifen. Aus der Summe dieser drei Elemente ergibt sich der eigentliche wirtschaftliche Vorteil: tiefere Stromkosten, zusätzliche Erlöse aus überschüssigem Strom und weitere Einnahmen aus der Vermarktung von Flexibilität. Aus einer Infrastrukturinvestition wird damit ein Instrument, das Kosten senkt und neue Erlösquellen erschliesst. Wer Energieflüsse besser steuert, verbessert damit oft mehr als nur eine einzelne Kostenposition.
Besonders interessant wird das Thema dort, wo Unternehmen über Landreserven verfügen. In Industrie- und Gewerbezonen gibt es oft Randflächen oder Areale, die für den Betrieb nicht zwingend benötigt werden und wirtschaftlich wenig beitragen. Genau hier kann ein neuer Ertragskanal entstehen. Ein grosses BESS kann unabhängig vom eigentlichen Betrieb am Energiemarkt eingesetzt werden und so laufende Einnahmen generieren. Damit verändert sich der Blick auf den Standort: Eine Fläche ist nicht mehr nur eine betriebliche Voraussetzung, sondern kann selbst zum wirtschaftlichen Faktor werden. Was bisher brach lag oder als Reserve diente, wird im besten Fall zum Träger eines zusätzlichen Cashflows. Gerade für Unternehmen mit grossen Arealen gewinnt dieser Gedanke an Gewicht, weil aus stillen Reserven produktive Vermögenswerte werden können.
Brachliegende Flächen: Zusätzlicher Cashflow
Die Grössenordnungen zeigen, weshalb das Thema Aufmerksamkeit erhält. Helion nennt für ein eigenes BESS als Richtwert Investitionen von rund 600 000 Franken pro Megawatt Leistung. Im Modell mit variablen Markterlösen werden bei den aktuellen Marktpreisen rund 150 000 Franken pro Megawatt und Jahr in Aussicht gestellt. Wer mehr Berechenbarkeit sucht, kann ein Modell mit fixer Vergütung pro Megawatt und Jahr über fünf Jahre wählen.
Hinzu kommt eine dritte Variante für Unternehmen, die kein eigenes Kapital binden wollen: Wer eine geeignete Fläche hat, kann diese zur Verfügung stellen und dafür eine Standortmiete erhalten, während die Investition ein Partner übernimmt. Helion prüft dabei den Standort, übernimmt die Planung und realisiert das Projekt bis zur Inbetriebnahme. So lässt sich die Lösung an die eigene Kapitalstrategie anpassen, je nachdem, ob mehr Renditechance, mehr Planungssicherheit oder eine neue Einnahmequelle ohne Eigeninvestition im Vordergrund steht.
Metallbaufirma zeigt die doppelte Logik
Wie das in der Praxis aussehen kann, zeigt die Firma Aepli Metallbau in Gossau (SG). Dort realisiert Helion auf demselben Areal zwei BESS mit unterschiedlicher Funktion. Der eine Speicher unterstützt direkt den Betrieb: Er senkt Stromkosten, erhöht den Eigenverbrauch und schafft zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten. Dabei sind Energy Management Systems (EMS) die Antwort auf sich dynamisch verändernde Marktsituationen. Das EMS, bei Helion heisst es Helion One, passt die Stromflüsse innerhalb des Energiesystems im Sekundentakt, 86 400 Mal pro Tag, der aktuellen Situation an. Der Nutzen des Stromspeichers wird so dynamisch optimiert und nicht nur einmal statisch eingestellt, je nachdem, wo mehr finanzielles Potenzial liegt. Der zweite Speicher nutzt eine bislang brachliegende Fläche und erzielt unabhängig vom Unternehmen Erträge am Energiemarkt. Gerade diese doppelte Nutzung macht den Fall wirtschaftlich interessant. Intern sorgt der Standort für tiefere Energiekosten, extern entsteht ein zusätzlicher Cashflow.
Das Beispiel zeigt, worum es im Kern geht: Unternehmen können ihre Infrastruktur doppelt nutzen, zur Optimierung des eigenen Geschäfts und zur Erschliessung zusätzlicher Erträge aus bislang ungenutzten Flächen.
BESS gewinnen damit nicht nur als Baustein einer neuen Energieversorgung an Bedeutung, sondern auch als ein Instrument unternehmerischer Wertschöpfung. Helion realisiert solche Projekte für Gewerbe und Industrie von der Prüfung über die Planung bis zur Umsetzung und Bewirtschaftung. Relevant wird ein BESS vor allem dann, wenn es nebst der Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit auch die Rechnung verbessert und so wirtschaftlichen Nutzen bringt. Firmen, die Energie aktiv bewirtschaften, verschaffen sich einen Vorteil und machen aus Strom einen Hebel für ein besseres Ergebnis und mehr Wachstum.
Dieser Inhalt wurde von NZZ Story Lab im Auftrag von Helion Energy erstellt. Der Auftraggeber trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag. Hier geht es zu den NZZ-Richtlinien für Native Advertising.
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