Wirtschaft
27.8.2026 | SVC für KMU
Und der Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2026 geht an …
Am 24. November treten diese fünf nominierten Firmen im Kongresshaus Zürich an, um im Finale die begehrte Auszeichnung zu gewinnen: Digitalparking, Pawi Packaging Schweiz, PKZ Burger-Kehl & Co., Rolf Schlagenhauf und Vicollective.
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Der Moment der Freude des letzten Preisträgers: Hawa Sliding Solutions gewann den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024. (Bild: PD)
Die Selektion der Firmen und die Nominierung für den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich erfolgen ausschliesslich durch eine unabhängige, regional stark verankerte Expertenjury (siehe Kasten unten).
Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Switzerland, leitete den Nominierungsprozess als Jurypräsident und kann den Tag der Entscheidung kaum erwarten: «Der Wirtschaftsraum Zürich zeigt mit diesen fünf KMU eindrücklich, wie breit unternehmerischer Erfolg in unserer Region verankert ist – von traditionsreichem Handwerk über innovative Verpackungslösungen bis zur Digitalisierung des Parkraums. Die Nominierten stehen für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation und tragen wesentlich zur Stärke unseres Wirtschaftsstandorts bei. Sämtliche Firmen sind verdiente Preisträger. Ich freue mich sehr auf das grosse Finale und darauf, diesen herausragenden KMU die Bühne zu bieten, die sie verdienen.»
«Der Wirtschaftsraum Zürich zeigt mit diesen fünf KMU, wie breit unternehmerischer Erfolg in der Region verankert ist.»Träger und Initiant der regionalen Preisverleihungen ist der SVC, ein unabhängiger Verein zur Förderung und Unterstützung von KMU in der Schweiz, der 2001 gegründet wurde und dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Mit der begehrten Auszeichnung ehrt er alle zwei Jahre vorbildliche Unternehmen, die durch ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen, ihre Firmenkultur, die Qualität der Mitarbeitenden und des Managements sowie durch einen nachhaltigen Erfolgsausweis überzeugen. Durch die Verleihung am 24. November führt Eveline Kobler, ehemalige Wirtschaftsredaktorin und heutige Kommunikationschefin (siehe Hinweise ganz unten).
Das sind die fünf Finalisten für die zehnte Ausgabe des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2026 (in alphabetischer Reihenfolge), die zum grossen Finale antreten:
Digitalparking
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Digitalparking AG: Hauptsitz in Schlieren (ZH), rund 120 Mitarbeitende. (Bild: PD)
Die Digitalparking AG ist ein eigenkapitalfinanziertes Schweizer Familienunternehmen mit Hauptsitz in Schlieren (ZH) und gilt hierzulande mit einem Marktanteil von 85 bis 90 Prozent als Marktführer und einziger Komplettanbieter für bezahltes Parkieren. Die Firmengeschichte reicht bis 1956 zurück, als die erste mechanische Parkuhr der Schweiz installiert wurde; den heutigen Namen trägt das Unternehmen seit 2018. Mit rund 120 Mitarbeitenden entwickelt, produziert und vertreibt Digitalparking Komplettlösungen für Parkieren auf der Strasse und in Parkhäusern – von Schrankensystemen über Parkuhren bis zu App- und Cloud-Lösungen. Landesweit sind mehr als 15 000 Installationen im Einsatz, über die täglich etwa 500 000 Transaktionen abgewickelt werden. Gegen 3,5 Millionen User waren in den letzten drei Monaten aktiv.
Pawi Packaging
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Pawi Packaging Schweiz AG: Hauptsitz in Winterthur, rund 370 Mitarbeitende. (Bild: PD)
Die Pawi Packaging Schweiz AG ist Teil der Pawi Group AG. 1960 in Winterthur gegründet, ist sie bis heute ein familiengeführtes Schweizer Unternehmen. Der Verpackungsspezialist entwickelt und produziert hochwertige Verpackungslösungen aus Karton und Papier und zählt zu den führenden Anbietern in der Lebensmittel-, Bäckerei- und Konditoreibranche sowie im Non-Food-Bereich. Mit Werken in Winterthur, im deutschen Singen und in Warschau beschäftigt die Gruppe rund 370 Mitarbeitende. Pawi deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab, vom Design über die Produktion bis zur Logistik, und gilt als letzter verbliebener Schweizer Hersteller von Papierbeuteln. Das Unternehmen setzt auf erneuerbare Energiequellen: In Winterthur nutzt es Strom aus 100 Prozent Wasserkraft sowie Fernwärme; an allen drei Standorten unterstützen Photovoltaikanlagen die Verpackungsproduktion. In den letzten Jahren hat Pawi neue Branchen wie Near-Pharma, Luxusgüter und Kosmetik erschlossen.
PKZ Burger-Kehl & Co.
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PKZ Burger-Kehl & Co. AG: Hauptsitz in Urdorf (ZH), rund 650 Mitarbeitende. (Bild: PD)
Die PKZ Burger-Kehl & Co. AG mit Hauptsitz in Urdorf (ZH) ist das traditionsreichste unabhängige Modehaus der Schweiz. Seine Geschichte reicht bis 1881 zurück, als Paul Kehl in Winterthur seine erste Kleiderfabrik gründete. Das Unternehmen ist seit 145 Jahren in Familienbesitz – mittlerweile vertreten im Verwaltungsrat durch die fünfte Generation und seit 2015 von CEO Manuela Beer geführt. Mit rund 650 Mitarbeitenden und 41 Damen- und Herrenfilialen zählt PKZ zu den führenden Modeunternehmen im hiesigen Detailhandel. Das Sortiment umfasst über 170 Topmarken, mehr als 15 000 Produkte sowie die Exklusivmarken Paul Kehl, Paul, Pauline und Burger Collection. Der Onlineshop PKZ.CH ergänzt das schweizweite Filialnetz und bietet ein nahtloses Einkaufserlebnis. PKZ positioniert sich im Premiumsegment, steht für erstklassigen Service und engagiert sich für verantwortungsvolle Lieferketten.
Rolf Schlagenhauf
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Rolf Schlagenhauf AG: Hauptsitz in Meilen (ZH), rund 310 Mitarbeitende. (Bild: PD)
Die Rolf Schlagenhauf AG ist ein 1934 von Fritz Schlagenhauf senior in Meilen (ZH) gegründetes Familienunternehmen, das heute in dritter Generation von Rolf Schlagenhauf geführt wird. Aus dem einstigen Malergeschäft ist eine breite Handwerksgruppe geworden: An mehreren Standorten im Grossraum Zürich, Winterthur, Baden und Zug beschäftigt «Team Schlagenhauf» rund 310 Mitarbeitende, darunter zahlreiche Lernende. Das Unternehmen ist Fachspezialist für Maler-, Gipser- und Maurerarbeiten, Fassadenisolationen, Parkett- und Bodenbeläge sowie Gesamtsanierungen aus einer Hand. Für seine partnerschaftliche Unternehmenskultur wurde Schlagenhauf mehrfach mit dem «Swiss Arbeitgeber Award» ausgezeichnet, zuletzt 2024. Die Gruppe ist zu 100 Prozent eigenfinanziert und gilt als Marktführerin in der Deutschschweiz.
Vicollective
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Vicollective AG: Hauptsitz in Zürich, rund 200 Mitarbeitende. (Bild: PD)
Die Vicollective AG mit Sitz in Zürich und Wurzeln in Eglisau (ZH) vereint seit Januar 2023 die Schweizer Marken ViCAFE und VIVI (vormals Vivi Kola) unter einem Dach. 2010 belebten Christian Forrer und Kurt Lambert die einstige Cola-Marke Vivi Kola neu und gründeten parallel ein Geschäft mit Spezialitätenkaffee, aus dem 2014 die Marke ViCAFE entstand. Seit 2024 führt CEO Ramon Schalch das rund 200 Mitarbeitende zählende Unternehmen. ViCAFE betreibt heute 18 Espresso-Bars in Zürich, Basel und Eglisau mit eigener Rösterei und Kaffee-Akademie im historischen SBB-Werkstattareal. Die VIVI-Getränke werden in Eglisau abgefüllt, sind im Supermarkt vertreten und landesweit in knapp 3000 Gastronomiebetrieben erhältlich. «Das Unternehmen wächst jährlich um 15 bis 20 Prozent und positioniert sich als Marktführer in der Nische des Spezialitätenkaffees. Gleichzeitig tritt es als Herausforderer auf: VIVI gegen Coca-Cola, ViCAFE gegen Starbucks oder Nespresso.
«Die Preisverleihung findet am Dienstag, 24. November 2026, im Kongresshaus Zürich statt. Erwartet werden rund 1500 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur.»Über den Prix SVC
Die Organisation
«SVC für KMU»: Getreu diesem Motto stellt das KMU-Netzwerk SVC seit 2001 erfolgreiche Firmen ins Licht der Öffentlichkeit. An den Verleihungen des Prix SVC in allen zehn Wirtschaftsregionen zeigten bereits mehr als 480 Preisträger die Vielfalt, Qualität und Exzellenz der Schweizer KMU-Wirtschaft. Mit einem Podcast und rund 20 Events pro Jahr bietet der SVC Inspiration, Netzwerk und Dialog für die über 3800 Mitglieder aus allen Branchen und Regionen. Das Angebot macht den SVC zu einer der grössten und inspirierendsten Communitys für Unternehmerinnen und Unternehmer in der Schweiz. Der SVC wird unterstützt vom Presenting-Partner UBS sowie den Gold-Partnern Emil Frey, Forvis Mazars, IWB, Die Mobiliar und Swisscom sowie zahlreichen weiteren Sponsoren.
Die Expertenjury
Die 16-köpfige Expertenjury für den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich setzt sich neben Jurypräsident Christopher Blaufelder (McKinsey & Company) wie folgt zusammen: Markus Balmer (IWB), Silvio Bonaccio (ETH Zürich), Anita Buchli (ZHAW entrepreneurship), Cyprian Bumann (Forvis Mazars), Roman Geiser (Farner Consulting), Nadja Lang (Genossenschaft ZFV-Unternehmungen), Thomas Möckli (Swisscom), Felix Obrist (Nahrin), Alex Sauber (die Mobiliar), Jan Schibli (Schibli Gruppe), Dirk Schütz (Ringier Axel Springer Schweiz), Mario E. Senn (Emil Frey), Fabian Streiff (Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich), Pascale Wahl (XXXLutz Group) und Hannes Weibel (UBS). Die fünf Finalisten werden am Besuchstag der Expertenjury jeweils auf Herz und Nieren geprüft.
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